KÜNSTLICHE INTELLIGENZ IM KAMPF GEGEN DIE CORONA-PANDEMIE:
"WIR WOLLEN DIE PATIENTENVERSORGUNG REVOLUTIONIEREN!"

Symbolfoto Intensivstation

In einem großangelegten Forschungsprojekt setzen Intensivärzte aus 13 europäischen Ländern erstmals künstliche Intelligenz bei der Behandlung schwerkranker Covid-19-Patienten ein.

Das Ziel: beschleunigter Wissenstransfer, bessere Analysen und optimierte Therapien.

Das weltweit einzigartige Projekt wird von der EU und beteiligten Unternehmen mit 5,66 Millionen Euro gefördert.

Von Uwe Herzog

Welche Medikamente kommen in Frage – und in welcher Dosierung? Ist eine künstliche Beatmung sinnvoll – oder reicht im Einzelfall eine unterstützende Sauerstoffversorgung aus? Welche Auswirkungen könnten die Vorerkrankungen eines Patienten auf den Verlauf seiner Covid-19-Krankheit haben – und was bedeutet das für die Therapie? Wenn Ärzte am Bett von schwerkranken Intensivpatienten stehen, müssen sie ihre Behandlungsschritte immer wieder aufs Neue überprüfen, hinterfragen und gegebenenfalls anpassen. Dabei könnten ihnen neue Forschungsergebnisse nützlich sein ...

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ERFINDUNGEN IM CORONA-JAHR: DIE BESTEN INNOVATIONEN 2020

Symbolfoto Gesundheitsforschung

Corona macht erfinderisch: Viele geniale Ideen im Kampf gegen das Virus wurden aus der Not geboren.

Immer schneller, immer besser, immer wertvoller: Innovationen in Zeiten von Corona sorgen für steigende Aktienkurse und rufen Kriminelle auf den Plan.

Biontech-Boss Ugur Sahin: Vom Migrantensohn zum superreichen Impfstoff-König.

Die einen können Leben retten, andere sind zumindest nützlich – und über manche muss man einfach nur schmunzeln: Erfindungen haben seit Ausbruch der Corona-Pandemie Hochkonjunktur. Ob Formeln für Impfstoffe, keimtötende Oberflächen oder Masken mit eingebauter Heizung – das Spektrum der Innovationen ist riesig und die Welle neuer Ideen zur Bekämpfung des Virus reißt nicht ab. Uwe Herzog hat sich die besten Geistesblitze des vergangenen Jahres näher angesehen.

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UNERKANNTE ORGANSCHÄDEN AUCH NACH MILDEM CORONA-VERLAUF?

Symbolfoto Krankenhausflur

Immer mehr Corona-Patienten klagen nach überstandener Krankheit über Folgebeschwerden, die sogar lebensbedrohlich sein können.

Neue US-Studie deckt selbst bei Kindern Nieren- und Gefäßschäden nach „stummen“ Infektionen auf.

Fachärzte fordern bessere Therapieangebote für Covid-Langzeitpatienten.

Der Schauspieler, der plötzlich nicht mehr richtig riechen und schmecken kann. Die Bankangestellte, die mit chronischer Erschöpfung kämpft. Der Ingenieur, der unter anhaltender Atemnot leidet. Der Sportler, der eine Entzündung am Herzen davonträgt. Bislang schienen diese und zahlreiche weitere Erkrankungen, die nach einer Infektion mit dem Sars-CoV-2-Virus auftraten, eher Einzelfälle zu sein. Doch neue wissenschaftliche Studien und aktuelle Statistiken der Krankenkassen legen nahe: Viele Spätfolgen der tückischen Viruserkrankung sind längst keine Ausnahmeerscheinungen mehr. Für das RedaktionsNetzwerk Deutschland ging Uwe Herzog der Frage nach, warum das so ist - und was Ärzte und Wissenschaftler dazu sagen.

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DIE GEFÄHRLICHEN TIPPS DER QUERDENKER-ÄRZTE

Arzt mit Stetoskop

Trotz steigender Corona-Zahlen setzen Impfgegner und Maskenverweigerer ihre Kampagnen fort.

In sozialen Netzwerken, Chats oder per E-Mail werden massenhaft Falschinformationen gepostet – auch von Medizinern.

Ein Arzt aus Rheinland-Pfalz rät statt Impfung zur Selbstbehandlung mit ätzenden Stoffen. Die Staatsanwaltschaft prüft nun den Fall.

Maske? Unnütz! Impfung? Tödlich! Solche und ähnliche Botschaften kursieren seit Monaten tausendfach in Internetforen, Chatrooms oder werden per Mail verbreitet. Einer der Akteure: ein Arzt aus Rheinland-Pfalz. In einer Rundmail propagiert er fragwürdige Methoden zur Behandlung von Covid-19 – darunter auch das Spritzen von Desinfektionsmitteln. Behörden und Politik sind alarmiert. Exklusive Recherchen von Uwe Herzog für das RedaktionsNetzwerk Deutschland.

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CORONA IM PROFISPORT: DIE SCHLEICHENDE GEFAHR

Aschenbahn

Nach der ungewöhnlichen Herzerkrankung des Wolfsburger Eishockeyprofis Janik Möser suchen Sportmediziner mit Hochdruck weiter nach den genauen Ursachen.

In einer groß angelegten Reihenuntersuchung mit 2000 Athleten wollen Wissenschaftler klären, welche Spätfolgen eine Infektion mit dem Coronavirus bei Leistungssportlern auslösen kann.

Experten rechnen in naher Zukunft mit 500 Coronafällen im Profisport. Die Angst vor einem Karriere-Aus wächst.

Noch sind Fragen offen. Doch bereits jetzt sind die behandelnden Ärzte überzeugt, dass die Herzmuskel-Entzündung des 25jährigen Verteidigers bei den Wolfsburger Grizzlys auf eine Coronainfektion zurückzuführen ist. Dabei sei die Infektion selbst mild verlaufen. Der Kölner Sportwissenschaftler Wilhelm Bloch zeigt sich besorgt: „Das Virus ist heimtückisch“, sagte Bloch im Gespräch mit Uwe Herzog.

Der Exklusivbericht im Auftrag der Sportredaktion des RedaktionsNetzwerks Deutschland erschien in 25 Tageszeitungen im RND-Netzwerk - darunter Kieler Nachrichten, Ostsee-Zeitung, Lübecker Nachrichten, Märkische Allgemeine, Göttinger Tageblatt, Dresdner Neueste Nachrichten, Leipziger Volkszeitung sowie Hannoversche Allgemeine Zeitung.

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SO SIEHT DIE INTENSIVSTATION DER ZUKUNFT AUS


Spezielle Beleuchtungssysteme auf der Intensivstation können dazu beitragen, Delirien zu vermeiden und Schmerzmittel zu reduzieren. Nach mehrjährigen Versuchsreihen an der Berliner Charité haben erste deutsche Krankenhäuser den neuartigen "Lichthimmel" in Regelbetrieb genommen. Eine Reportage von Uwe Herzog für das Fachmagazin "Pflegen Intensiv" (Bibliomed Medizinischer Verlag).

Es war einer der schwersten Terroranschläge in der Geschichte Deutschlands: der Angriff mit einem Lkw auf einen Weihnachtsmarkt am Berliner Breidscheidplatz im Dezember 2016, bei dem zwölf Menschen starben. Von den 55 zum Teil schwer Verletzten erinnert sich noch heute so mancher an das große Engagement der behandelnden Ärzte und die professionelle Pflege, die ihnen damals in den Krankenhäusern der Stadt zuteil wurde.

Einige der Opfer schwebten in Lebensgefahr, darunter auch Patienten der Intensivstation 8i am Campus Virchow-Klinikum der Berliner Charité. Doch als sie nach stundenlanger Operation aus der Narkose erwachten, blickten sie nicht etwa an eine weiß getünchte Decke – sondern in das Licht der aufgehenden Sonne. Dazwischen sanft dahinziehende Wolken, davor die Blätter eines Baumes, die sich im Wind zu wiegen schienen. Mit der Zeit wurde ihr Atem ruhiger, auch die Schmerzen ließen nach.

Was wie Trugbilder aus einem Delir klingen mag, ist genau das Gegenteil – und in Berlin längst Realität: die „Intensivstation der Zukunft“. Dieses Konzept einer innovativen Raumgestaltung schafft eine Atmosphäre, in der vor allem solche Patienten schneller und besser genesen sollen, die aufgrund der Schwere ihrer Erkrankung oder lebensbedrohlichen Verletzungen künstlich beatmet werden müssen ...

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CORONA: WIE GROSS IST DIE INFEKTIONSGEFAHR IN HOCHHÄUSERN?


"In China wurden die Wohnungen von Corona-Infizierten mit Brettern vernagelt, damit niemand die Quarantäne bricht“, erinnert sich der Münchner Rechtsanwalt Dr. Rudolf Ratzel an die ersten Fernsehbilder zu Beginn der Pandemie. „So ein massiver Eingriff in die Rechte der Betroffenen wäre bei uns nicht möglich“, ist der Sprecher des Gesetzgebungsausschusses im Deutschen Anwaltsverein (DAV) überzeugt.

Allerdings gibt es auch in Deutschland zahlreiche Pflichten für Menschen, die vom Gesundheitsamt in häusliche Isolation geschickt werden. Und auch Nachbarn und Vermieter sollten einiges beachten, wenn es im Mehrfamilienhaus zu Quarantänefällen kommt. Für das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) befragte Uwe Herzog dazu namhafte Juristen, Wissenschaftler und Ärzte. Das RND versorgt mehr als 50 Tageszeitungen mit einer täglichen Gesamtauflage von mehr als 2,3 Millionen Exemplaren mit hochwertigen redaktionellen Inhalten.

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CORONAKRISE: VIELE KÜNSTLER FÜRCHTEN UM
IHREN KRANKENVERSICHERUNGSSCHUTZ


Die Künstlersozialkasse (KSK) hat seit Beginn der Corona-Pandemie zahlreichen Künstlern aufgrund ihrer finanziellen Notlage den ungehinderten Zugang zum deutschen Gesundheitssystem verwehrt. Das geht aus einer Antwort der KSK auf eine Anfrage des Kölner Journalisten Uwe Herzog im Auftrag des Evangelischen Pressedienstes (epd) hervor. Allein von März bis einschließlich September 2020 erließ die KSK demnach 1990 sogenannte Ruhensbescheide, mit denen Versicherungsleistungen wie Medikamente oder ärztliche Behandlungen bis zur Begleichung von Beitragsrückständen ausgesetzt wurden.

„Damit verstößt die Künstlersozialkasse gegen das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit und gegen die Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen“, mahnt der frühere ARD-Reporter und Buchautor Uwe Herzog nach monatelangen Recherchen zu diesem Thema. Artikel 12 der auch von Deutschland unterzeichneten UN-Charta sieht vor, dass jeder Bürger ungehinderten Zugang zu den Gesundheitssystemen erhalten soll. „Die Menschenrechtscharta verweist hier ausdrücklich auf Epidemien, wie wir sie derzeit erleben“, so Herzog weiter. „Es kann nicht sein, dass Selbstständige, darunter auch viele Künstler, die unverschuldet durch die Krise in Not geraten sind, nun über Nacht ohne ausreichenden Krankenversicherungsschutz dastehen, während das Infektionsgeschehen zugleich immer mehr zunimmt“.

Neben Musikern, Sängern oder bildenden Künstlern seien potenziell auch Journalisten, Schriftsteller oder Übersetzer von den Leistungssperren der KSK betroffen. Im Erhebungszeitraum bis 30.September 2020 habe die KSK zudem 6244 Mahnungen verschickt, in denen KSK-Mitgliedern ein Ruhen ihres Versicherungsschutzes angedroht wurde. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres gab es noch 5431 solcher Ruhensmahnungen.

Mit dem Ruhen des Krankenversicherungsschutzes können die Betroffenen nicht mehr einfach zum Arzt gehen oder sich im Krankenhaus behandeln lassen. Lediglich in Notfällen oder bei starken Schmerzen werden die Kosten von den Krankenversicherungen übernommen. „Leider hat der Gesetzgeber nirgends definiert, was unter einem Notfall genau zu verstehen ist. Es liegt daher in der Hand von Arztpraxen oder Kliniken, im Einzelfall zu beurteilen, ob ein Notfall vorliegt“, beschreibt Uwe Herzog den Alltag nicht versicherter Patienten. „Viele Ärzte und Krankenhäuser fürchten jedoch, nach einer Behandlung auf den Kosten sitzen zu bleiben. Es kommt vor, dass Patienten selbst mit lebensbedrohlichen Erkrankungen ohne Versichertenkarte von Arztpraxen und Notfallaufnahmen abgewiesen werden“.

Dabei müssen nicht nur Künstler und Publizisten um ihren Krankenversicherungsschutz fürchten: „Das Problem betrifft letztlich alle (Solo-)Selbstständigen, die aufgrund der Corona-Krise ihre Beiträge nicht mehr aufbringen können. Bereits ein Rückstand von mehr als einem Monatsbeitrag kann zu einer Verweigerung der Leistungen von gesetzlichen Kassen oder privaten Versicherungen führen. Inmitten dramatisch ansteigender Infektionszahlen ist das geradezu verheerend“, ist Uwe Herzog überzeugt.

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